„Arielle Ambrosio“ und Co.

Disney-Prinzessinnen als Cover-Girls

Laura Pomer, 12. Dezember 2016

Wie würden die Cover von Hochglanz-Magazinen wohl aussehen, wenn keine Topmodels wie Kendall Jenner (21) oder Gigi Hadid (21) darauf zu sehen wären, sondern Disney-Prinzessinnen? Das veranschaulicht die schöne Illustrationswelt von Grafik-Künstler Greg Masouras (23).

In uns allen steckt wohl noch ein Kind, dessen größte Idole die Zeichentrickhelden von früher sind, und das nicht einsehen will, dass Arielle, Jasmin und Co. nur Fiktion sind. Und zum Glück müssen wir das auch gar nicht! Ausgewachsenen Illustratoren geht es nämlich ganz genauso. Nachdem uns im vergangenen Jahr Isaque Arêas mit der Darstellung seiner Heldinnen als echte, natürlich(-schön) gealterte Frauen begeisterte, kommt jetzt Grafiker Gregory Masouras aus Griechenland und verpasst den Disney-Prinzessinnen einen modischen Anstrich! 

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Fantasie trifft Realität
#AnimationInReality (auf dt.: Animation in der Wirklichkeit) – so lauten Hashtag und Titel der Kunstreihe, die Masouras auf Instagram und seiner Website GregoryMasouras.com regelmäßig mit neuen, verfremdeten Magazin-Covern bestückt. Auch die Titelthemen werden je nachdem, wer an Stelle der „echten“ Stars posiert, angepasst. So braucht es nur etwas Photoshop-Zauberei und schon hält Louis-Vuitton-Chef Nicolas Ghesquière (45) Zeichentrick-Chinesin Mulan im Arm. Brandneu: Masouras‘ Version des aktuellen „Vogue Paris“-Covers, auf der an der Seite von Karl Lagerfeld (83) – statt dessen Muse Lily-Rose Depp (17) – Dornröschen im Chanel-Outfit posiert.

Cartoon-Figuren können auch modeln!
Auch viele andere der üblichen verdächtigen Cover-Girls ersetzte Masouras durch die Stars seiner Kindheit, etwa Gigi Hadid durch die Böse Königin aus Schneewittchen, ihre Schwester Bella durch deren Namenskollegin Belle („Die Schöne und das Biest“), Joan Smalls (28) durch Pocahonthas oder Kim Kardashian (36) durch Jasmin aus Alladin.

So kam er auf die Idee
Masouras stand nicht etwa vor einem Zeitschriftenregal und träumte von Disney-Prinzessinnen, als ihm die spontane Eingebung kam. Wie er im STYLEBOOK-Interview erzählt, hatte er sich gerade ein neues Smartphone gekauft und die Handykamera ausgetestet, als er im Himmel über seine Heimatstadt Athen eine Wolke entdeckte, die aussah wie das Batman-Logo. „Sobald ich angefangen hatte, das Bild zu bearbeiten, war die Idee geboren.“ . Allen voran sollen seine Werke aber zum Lächeln bringen. Und das tun sie!



Märchen für Erwachsene
Welcher Zeichentrick-Charakter welchen Promi darstellt oder auf welches Cover kommt, entscheidet des Künstlers ganz persönlicher, oftmals spontaner Humor. Ob man diesen teilt, kann beim Schmökern durch Masouras‘ verschiedene Kanäle jeder selbst entscheiden.