Kurvige Body-Challenge

Jetzt wollen alle „Mermaid Thighs“

Laura Pomer, 31. März 2017

Beine, so schmal, dass der Abstand dazwischen umso breiter wird? Das will in den sozialen Netzwerken niemand mehr sehen! Mit anderen Wort: Der „Thigh Gap“ ist out, dafür sind „Mermaid Thighs“ in. Und das macht endlich die Frauen glücklich, die sich dank der Body Challenge von damals zu dick gefühlt haben.

Aneinanderreibende Oberschenkel galten lange als Makel. Umso tiefer saß der Stachel bei üppigeren Frauen, als 2013 der „Thigh Gap“ die sozialen Netzwerke eroberte und Superschlanke ihre weit auseinanderstehenden Beine auf Fotos präsentierten. Es war längst nicht die einzige Body Challenge der vergangenen Jahre, die ein ungesundes Körperideal vorgab. Aber immerhin eine, die nun – durch ihre direkte Gegenbewegung – eine Lektion auf den Weg bringt: die „Mermaid Thighs“ . 

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. Mehr und mehr von ihnen erkannten die Schönheit weiblicher Formen, deren Silhouette an die Flosse von Disney-Star Arielle erinnern, und präsentieren sie seither stolz auf Instagram. 

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#mermaidthighs for life. #thickthighssavelives

Ein Beitrag geteilt von Kathryn Black (@kat_blaque) am

Back at it again with the bodysuit and no pants #mermaidthighs

Ein Beitrag geteilt von Elise Gull Askim (@eliseaskim) am

I may not have a thigh gap but I'm one step closer to being a mermaid🐚🌺! #mermaidthighs

Ein Beitrag geteilt von ? Kat Quigley ¿ (@queenkat_312) am

Vorbei die Zeiten von Pareos und dem schamhaftem Bedecken der Körpermitte: Frauen mit kräftigen Beinen und Hintern zeigen diese jetzt stolz her und sind damit in bester Gesellschaft. Dass nämlich auch Plus-Size-Models dem Trend folgen? Ehrensache! So postete eine besonders Renommierte ihrer Riege, Justine LeGault (36), ein Bikini-Pic mit dem Bildkommentar: „Es gibt diesen neuen Hashtag und ich steh drauf.“ 

Bubbles got me feelin'✨☺️✨ #🍾

Ein Beitrag geteilt von Justine LeGault (@justinelegaultofficial) am

#mermaidthighs, also „Meerjungfrauen-Schenkel“, sind DAS Ding. Und natürlich geben Promi-Damen wie Schauspielerin Christina Hendricks (41), Beyoncé Knowles (35) und Kim Kardashian (36), die ihre weiblichen Formen schon von jeher feiern, der neuen Instagram-Kurvenliebe Recht. Aber, Achtung: Jetzt bitte nicht ZU überschwenglich werden!

Von einem Bodyshaming zum nächsten?

Der Befreiungsschlag für sexy Meerjungfrauen darf nicht zur Diskriminierung derjenigen führen, die weniger auf den Hüften haben. „Body Positivity“ sollte das Stichwort sein, also eine positive Sichtweise auf jede Art von Körperform. Oder, um es mit dem T-Shirt-Spruch von Bloggerin Molly Ann Hatch zu sagen: „Sei immer auf deine ganz eigene Art schön“.