Kristen Stewart rasiert Haare ab

Models tragen Stoppelglatze

Laura Pomer, 09. März 2017

Lange galten lange Haare als Sinnbild für Weiblichkeit und Schönheit, heute ist das Gegenteil im Trend: der Buzzcut. Kristen Stewart (26) macht es jetzt vor. Wer es nachmachen sollte, weiß STYLEBOOK.de vom Profi.

Was haben Sängerin Alina Süggeler (31) und Sinéad O’Connor (50) gemeinsam? Sie haben den Begriff „Bad Hair Day“ aus ihrem Wortschatz verbannt – ihre Frisur sitzt nämlich immer. Der Buzzcut, also ultrakurz geschorene Haare, waren schon einmal in den Neunzigern in und feiern nun ein fulminantes Comeback. Und daran ist wohl nicht zuletzt Kristen Stewart Schuld:

Kristen Stewart setzte den Trend
Der Twilight-Star wechselte in der Vergangenheit schon oft die Haarlänge und Farbe, doch mit diesem Kahlschlag hat wohl keiner gerechnet. Ganz nach ihrem Vorbild Billy Idol (61) ließ sich die Schauspielerin jetzt den Kopf rasieren. Noch einen Tag zuvor waren Stewarts Haare deutlich länger und brünett.
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Kein Wunder, dass mehr und mehr Nicht-Promi-Frauen den Look nachahmen wollen. Dass wir nun aber ALLE zum Rasierer greifen, würde der Berliner Friseur Michael Manthei nicht empfehlen. Im STYLEBOOK-Interview erklärte der Profi, worauf bei dem Trend-Look zu achten ist.

► Der Buzzcut steht nicht allen
Frauen mit eckiger Gesichtsform sollten die Finger vom Langhaarschneider lassen. „Dieser radikale Look lässt die Konturen automatisch härter erscheinen, auch schnell burschikos wirken“, warnt Manthei. „Er eignet sich daher eher für Frauen mit runder Kopfform und extrem femininen, weichen Zügen.“ Bevor Sie den Schritt wagen: unbedingt gründlich den Kopf abtasten! „Ein flacher Hinterkopf wäre ein klares Ausschlusskriterium.“

► Es erfordert Mut
„Wer sich den Kopf rasiert, macht sich nackt“, erklärt Manthei. Heißt: Ohne Haare lassen sich keinerlei kleine Makel mehr kaschieren oder strenge Züge weichzeichnen. Wer ein außergewöhnlich hübsches, ebenmäßiges Gesicht hat, brauche nichts zu befürchten.

► Das Styling wird umso wichtiger
Während andere Frauen mit Lockenfrisuren oder geglätteten Haaren ihren Look definieren oder zumindest beeinflussen, können Buzzcut-Trägerinnen das nur noch mit ihrer Kleidung. Umso mehr sollten sie überlegen, bevor sie in die schweren Stiefel schlupfen oder das rockige Top tragen. Ins Gesicht fallende Strähnchen oder ein Zopf, um das Gesamtbild abzumildern, gibt es jetzt nicht mehr.

► Es ist KEINE Frisur
, versichert Manthei. Es handele sich beim Buzzcut weniger um eine Frisur als eine Maßnahme; beispielsweise um schöne, große Augen zu betonen.

► Die Kopfhaut verlangt jetzt Extra-Aufmerksamkeit
Die empfindliche Kopfhaut ist nun umso direkter der Sonnenstrahlung ausgesetzt. Heißt: Ein UV-Schutz ist Pflicht. Speziell im Sommer also eine nicht-fettende Sonnencreme auf den Kopf auftragen. Aber auch die kalten Monate sind nicht zu unterschätzen. „Im Winter wird es ohne Mütze schnell sehr frisch um den Kopf“, weiß Manthei aus eigener Erfahrung. Also: Mütze anziehen!