Von wegen erholsam

Warum uns Ausschlafen gefährlich werden kann

19. Juni 2017

An freien Tagen endlich mal das Schlafkonto auffüllen – was eigentlich wie eine vernünftige und gesunde Maßnahme klingt, kann laut einer amerikanischen Studie genau den gegenteiligen Effekt haben.

Für 85 Prozent der berufstätigen Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, am Wochenende und an freien Tagen morgens länger im Bett liegen zu bleiben. Diese Routine sorgt der Wissenschaft zufolge für einen „Social Jetlag“ – und das geht auf Kosten der Gesundheit, wie „yahoo.com“ berichtet.

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Schlaf nachzuholen kann krank machen 

Ein Forscherteam der University of Arizona in Tucson habe in einer Studie (veröffentlicht in der Online-Ausgabe de Fachjournals „Sleep“) aufgezeigt, dass Ausschlafen langfristig zu chronischer Müdigkeit und Trägheit führen könne. Schlimmer noch:

Regelmäßigkeit ist wichtig

„Die Ergebnisse zeigen, dass ein regelmäßiger Schlafrhythmus auch über die Dauer der Ruhe hinaus eine maßgebliche Rolle für den allgemeinen Gesundheitszustand spielt“, erklärt Studienleiterin Sierra B. Forbush gegenüber „EurekAlert“. Die Forscher empfehlen daher, jede Nacht auf die etwa gleiche Anzahl an Schlafstunden zu kommen – egal ob am Wochenende, vor einem Feier- oder Arbeitstag. Als ideal werden dabei bei einem erwachsenen Menschen etwa sieben Stunden Schlaf veranschlagt.

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. Menschen mit einem sehr unregelmäßigen Schlafrhythmus neigten häufiger zu Depressionen, hieß es damals, da sie in der Konsequenz häufiger Koffein, Nikotin und/oder Alkohol zu sich nehmen würden.