Unterstützung für die neue First Lady

Dieser Designer würde Melania Trump gerne einkleiden

23. November 2016

Die Modewelt hat sich bislang weitestgehend bedeckt gehalten, was die Einkleidung der neuen First Lady betrifft. Jetzt hat jedoch ein Designer öffentlich verkündet, dass es ihm eine Ehre sei, Melania Trump (46) auszustatten.

Die Wahl Donald Trumps (70) zum neuen Präsidenten der USA stellt die Welt auf den Kopf  – auch die Fashion-Branche. Ist es im Normalfall eine Ehre, der First Lady die Kleider auf den Leib zu schneidern, tun sich dieses Mal die Designer schwer. Einige unter ihnen, darunter Michelle Obamas Lieblings-Modemacherin Sophie Théallet (52), verkündeten umgehend, dass sie Melania Trump boykottieren werden. Zu rassistisch, sexistisch und fremdenfeindlich seien die Aussagen ihres Gatten Donald.

Hilfiger bekundet seine Sympathie
Star-Designer Tommy Hilfiger (65) sieht das jedoch anders. Der amerikanische Modemacher bezeichnete Melania erst kürzlich als „sehr schöne Frau“, man sollte stolz sein, sie einkleiden zu dürfen. Und auch über Melanias Stieftochter Ivanka (35) weiß Hilfiger nur Gutes zu berichten: „Schön und klug“ sei die erfolgreiche Dreifach-Mutter. Generell sollten sich Designer nicht in die Politik einmischen, ließ Hilfiger das Magazin Women’s Wear Daily wissen.

Wie politisch darf Mode sein?
In Zeiten wie diesen kann Mode jedoch kaum nicht-politisch sein. Egal, ob sich Melania Trump für eine Gucci-Bluse namens Pussy Bow (auf deutsch: Schluppenbluse) entscheidet und damit einen Shitsorm im Netz lostritt oder ob die Sneakermarke New Balance Donald Trump publikumswirksam zum Wahlsieg gratuliert – eines steht fest: Mode ist auch ein Mittel der Kommunikation, das klare Signale aussenden kann.

Macht sich Hilfiger mit Aussagen wie diesen Feinde?
Welche Kleider Melania in Zukunft wirklich im Schrank haben wird – abwarten.