Von Adidas bis Zara

Das bedeuten Markennamen wirklich

Anna Hackbarth, 17. Mai 2017

Marken wie Nike, Zara oder Ray-Ban sind uns wohl allen ein Begriff. Doch welche Bedeutung sich hinter den Namen verbirgt, wissen wohl nur die wenigstens. STYLEBOOK.de klärt auf, wofür die Namen bekannter Marken stehen.

Wir shoppen am liebsten bei H&M und Zara, die neuste It-Bag ist von Miu Miu und der aktuellste In-Sneaker von Nike – die Namen großer Modeunternehmen und Labels sind in aller Munde. Dass die meist nicht nur eine willkürliche Aneinanderreihung von Buchstaben sind, sondern eine echte Bedeutung haben, ist auf den ersten Blick wohl nicht immer ersichtlich.

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Wir haben elf Markennamen unter die Lupe genommen und erklären, für was sie stehen:

Adidas

Gründer der Sportmarke war Adolf Dassler (†77). Der Markename Adidas setzt sich aus seinem Spitznamen „Adi“ und den ersten drei Buchstaben seines Nachnamens zusammen. 1949 gründete er die „Adi Dassler adidas Sportschuhfabrik.“

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Asics

Der Name Asics des japanische Sportherstellers  steht für „Anima Sana in Corpore Sano” und setzt sich aus den jeweiligen Anfangsbuchstaben der lateinischen Redewendung zusammen, die übersetzt so viel wie „Eine gesunde Seele wohnt in einem gesunden Körper” bedeutet.


Asos

Auch der Name ASOS ist eine Abkürzung und steht für „As Seen on Screen” (auf deutsch: „Wie auf dem Bildschirm gesehen“. Das Ganze ist auf die Anfänge des britischen Onlineshops zurückzuführen. Damals konnte man die Looks, die man an seinen Lieblingsstars gesehen hatte, im Webeshop sofort bestellen – 1999, das Gründungsjahr von ASOS, war das eine absolute Innovation!


COS

Als Fans des schwedischen Moderiesen wissen wir natürlich, dass das Label COS zur H&M-Familie zählt. Die Buchstaben stehen für „Collection of Style“ (auf Deutsch etwa „Stilsammlung“)  und beschreiben damit die elegantere Ausrichtung der H&M-Unterlinie.


fcuk

Wer glaubt, hier habe jemand mit einem Buchstabendreher einen englischen Kraftausdruck tarnen wollen, liegt falsch. FCUK steht nämlich nicht für „Fuck”, sondern für „French Connection UK“. Ursprünglich hieß hieß das 1969 gegründete Modeunternehmen „French Connection“. Daraus wurde dann einfach FCUK.

H&M

Wie die meisten von uns wissen, steht H&M nicht für „Hasi & Mausi“, sondern für „Hennes & Mauritz“. „Hennes“ ist übrigens nicht etwa der Vor- oder Nachname eines Mitbegründers, sondern ein schwedischer Begriff, der „Für sie” bedeutet. 1947 eröffnete der Schwede Erling Persson (†85) die erste „Hennes”-Filliale, in der es ausschließlich Damenbekleidung gab. Die Ergänzung „Mauritz“ kann hinzu, nachdem Persson 1968 den Jagdbekleidungshändler Mauritz Wirorfs übernahm und sein Sortiment um Herrenbekleidung erweiterte.


MCM

Die Buchstaben-Kombi MCM stand anfangs noch für die Initialen des Labels Gründers Michael Cromer (†68) und den Anfangsbuchstaben seiner Heimatstadt München. Nach dem Verkauf der Luxuskoffer-Firma 2005 an die Koreanerin Sung-Joo Kimm, erhielt MCM eine neue Bedeutung: „Modern Creation München”.


Miu Miu

Die italienische Designerin Miuccia Prada (68), die für ihr Luxuslabel Prada bekannt ist,  betreibt unter dem Namen Miu Miu eine preisgünstigere Zweitlinie. Der Namen des Labels ist auch ihr eigener Spitzname.

Nike

Eigentlich wurde die amerikanische Sportmarke Nike 1964 unter dem Namen „Blue Ribbon Sports” gegründet. Erst 1971 wurde der Firmenname offiziell geändert. Und zwar in Nike, benannt nach der griechischen Siegesgöttin. Ausgesprochen wird der Name übrigens amerikanisch: Ny-kee.


Ray-Ban

Ray-Ban ist tatsächlich ein englischer Begriff und bedeutet so viel wie „Strahlenblocker”. Und der Name ist Programm: Bekannt ist das Label vor allem für seine Sonnenbrillen. Ray-Ban wurde 1937 als Tochterfirma von Bausch & Lomb, einem Hersteller medizinisch-optischer Geräte mit Beteiligung des United States Army Air Corps (USAAC), gegründet. Erst 1999 wurde die amerikanische Firma an die italienische Luxottica-Gruppe verkauft.


Zara

Der spanische Firmengründer Amancia Ortega Gaona (81) wollte sein Label eigentlich Zaroa nennen, was im baskischen „November“ bedeutet. Als er den Namen 1974  jedoch anmelden wollte, war dieser schon vergeben. So entschied er sich das „o“ zu streichen und aus Zaroa wurde Zara.

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