Beim Cover-Shooting für die britische Vogue

Designer mobben Plus-Size-Model Ashley Graham

15. Dezember 2016

Viele Labels und Mode-Insider setzen sich für mehr Kurven in der Branche ein und wettern öffentlich gegen Magermodels. Auch die Bekanntmachung, dass Ashley Graham (28) im Januar die britische Vogue zieren wird, stieß auf große Begeisterung. Doch die Realität beim Shooting für die „Vogue UK“ sah ganz anders aus.

Sexy Plus-Size-Model Ashley Graham hat einen ihrer Vorsätze für das nächste Jahr schon erfüllt: Sie posierte für das Cover der Januarausgabe der „Vogue UK“ und setzt damit einen Meilenstein in der Modegeschichte.

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Das verrät jetzt die Chefredakteurin der „Vogue UK“ Alexandra Shulman in der neuesten Ausgabe. „Leider gab es Häuser, die sich weigerten, uns ihre Kleidung zu leihen. Für mich ist es nicht nachvollziehbar, dass, während der Rest der Welt verzweifelt gegen die Definitionen der körperlichen Schönheit kämpft, sich einige der berühmtesten Modemarken in eine ganz andere – meiner Meinung nach falsche – Richtung bewegen“, zitiert die „Huffington Post“ aus dem Interview.

Obwohl Graham schon Designer-Kleidung von Häusern wie „Jonathan Simkhai“, „Alexander McQueen“ und „Givenchy“ trug, hätten die Labels die Anfragen für das Vogue-Shooting abgelehnt. Fast scheint es, als fürchteten sie, dass ihr jeweiliges Label mit Plus-Size in Verbindung gebracht wird...

Graham lässt sich davon nicht entmutigen. Die US-Amerikanerin veröffentlichte die Bilder auf ihrem Instagram-Account und kommentierte das Cover-Foto mit den Worten: „Was für eine Ehre! Mein erstes Vogue-Cover. Danke an das gesamte Team der britischen Vogue.“

Insgesamt war das Jahr 2016 für Graham mehr als erfolgreich. Sie durfte sich unter anderem über ein Cover-Shoot für die „Sports Ilustrated Swimsuit Issue“ freuen und wurde zur „Glamour Women of the Year“ gekürt. Diese Tatsachen geben ihren Kurven wohl mehr als recht...