Revolution auf dem Runway

Wenn Mode zum politischen Statement wird

Jeannette Petersmann, 30. Januar 2017

„We Should All Be Feminists – Promis und Modedesigner beziehen jetzt mit diesem T-Shirt-Spruch Stellung. STYLEBOOK.de klärt auf, warum auf einmal alle – sogar Männer – zu Feministinnen werden.

Noch nie war Mode so politisch und feministisch wie in diesen Zeiten. Besonders der neue US-Präsident Donald Trump (70) und dessen Frau Melania (46) sorgen immer wieder für neuen Zündstoff – auch modisch gesehen. So entbrannte bereits in seinem Wahlkampf eine heiße Diskussion unter Star-Designerin, ob man seine zukünftige First Lady Melania Trump (46) überhaupt einkleiden dürfe. Und als diese eine pinke Gucci-Bluse mit dem Namen „Pussy Bow“ trug, war das Gehäme im Netz groß. Denn Donald Trump brüstet sich immer wieder mit diskriminierenden Anti-Frauen-Statements wie „Wenn du ein Star bist, lassen sie dich. Du kannst alles machen. Ihnen an die Muschi fassen. Alles.“

Mit den Protestmärschen „Women’s March“ vergangenen Samstag in Washington, New York und Los Angeles sind nun auch wieder politische Statement-Shirts in den Fokus gerückt. Das gab es zuletzt in den 80er-Jahren mit Anti-Atomkraft-Shirts! Ob Hollywood-Vips wie Natalie Portman (35) und Jennifer Lawrence (26) oder sogar der männliche Rap-Star A$AP Rocky (28) – Stars und Sternchen machen jetzt den Mund auf und präsentieren zusätzlich mit Slogan-T-Shirts ihre Meinung.

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Ein von Dior Official (@dior) gepostetes Foto am

Mode wird politisch
Besonders eine Modemarke unterstützt die stylischen und prominenten Meinungsäußerer: So bezieht das französische Traditionshaus Dior mit „We should all be feminists“- und „Dio(r)evultion“-Shirts klare Position.

Und auch die deutsche Designerin Dorothee Schumacher äußerte sich mit Aussagen wie „Believe in your female energy“, „Support the Girls“ und „I want to marry a feminist“ auf der Berlin Fashion Week-Präsentions kritisch gegenüber Trump.

Mit diesem Statement treffen die Designer genau den Nerv der Zeit. Denn die Oberteile lösten bei Stars wie Rihanna (28) oder Star-Bloggerin Chiara Ferragni (29) einen echten Hype aus. Vorbei die Zeiten, als man sich mit dem unschuldig-süßen Dior-Claim „ J'adore“ zeigte. Frauen präsentieren sich heute als stark, unabhängig, die keine Scheu haben, ihre Meinung zu sagen.



Always 💘 #TheBlondeSaladGoesToParis #TheBlondeSaladGoesToCoutureWeek

Ein von Chiara Ferragni (@chiaraferragni) gepostetes Foto am

Natürlich werden schon wieder Stimmen laut, dass Feminismus nicht so vermarket werden darf, nur weil es im Trend liegt. Doch wir finden: gut vermarkteter Feminismus ist immer noch besser für die Welt als gar keiner.


 

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