Die neue Lässigkeit

Darum entwerfen Designer jetzt Sweater statt Glitzerfummel

Jeannette Petersmann, 21. Februar 2017

Wer hätte vor ein paar Jahren gedacht, dass Luxusdesigner eines Tages mal lässige Kapuzen-Sweaters entwerfen würden? So zeigte das Traditionshaus Louis Vuitton in Paris die neuesten Entwürfe in Zusammenarbeit mit dem Skaterlabel Supreme und Alexander Wang kooperiert bereits zum zweiten Mal mit Adidas. STYLEBOOK.de weiß, wieso jetzt immer mehr Designer auf lässige Streetwear setzen.

Haute Couture trifft auf Streetwear – das wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen.

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DER SPORT-LOOK EROBERT DIE LAUFSTEGE

Da war es nur eine Frage der Zeit, bis namenhafte Modehäuser und Luxuslabels auf dem Zug des sogenannten „Athleisure Chic“ aufspringen. So zeigte Louis Vuitton vor kurzem auf den Männermodenschauen in Paris eine ungewohnt sportliche Kollektion, die man dem Traditionshaus gar nicht zugetraut hätte. Grund war die Kooperation mit Supreme – DAS Klamottenlabel für Skateboarder. Zu sehen gab Bomberjacken, Rucksäcke und die berühmten Louis-Vuitton Koffer mit dem berühmten Monogram, allerdings im typischen Supreme-Rot.

Streetwear ist die neue Haute Couture

Und Louis Vuitton ist damit längst nicht mehr allein, immer mehr Designer arbeiten mit Streetwear-Labels zusammen. So kooperierte Nike mit Givenchy und Adidas arbeitet bereits zum zweiten Mal mit Alexander Wang zusammen.

FITNESS-MODE AUF DER STRASSE

Der „Athleisure“-Trend geht einher mit der aktuellen Healthy-Living-Welle. Das Bewusstsein, gesund und sportlich zu leben, hat komplett unseren Lifestyle verändert. Ob in New York, Los Angeles, Berlin oder auch mittlerweile in kleineren Städten – immer mehr Freunde treffen sich nicht mehr in der Szene-Bar auf ein Glas Wein, sondern beim Yoga und anschließendem Detox-Smoothie. Dementsprechend wandelt sich auch das Bedürfnis nach sportlicherer Mode.

July 12: Gigi shooting for TommyxGigi in New York City. #kenginews #gigihadid #nyc #tommyxgigi

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Und so lösen Kleidungsstücke wie Bomberjacken, Jogginghosen, Hoodies & Co. langsam aber sicher Blusen, Pumps und Strass bei der neuen reichen und jungen Zielgruppe ab. So trägt sogar Luxusweibchen Kim Kardashian (36) mittlerweile zum knallengen Schlauchkleid statt Pelzjäckchen lieber einen lässigen Parka– auch wenn dieser vermutlich fast genauso teuer ist. Und Beckham-Sproß Cruz (12) trägt wahrscheinlich jetzt ganz freiwillig Louis Vuitton, weil es dank Supreme so cool geworden ist.

Step up in this bitch like....

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Und so funktioniert der Athleisure-Look im Alltag:

1. Immer mit eleganten Teilen kombinieren
Sie wollen nicht aussehen, als kämen Sie gerade aus dem Fitness-Studio? Dann kombinieren Sie unbedingt klassisch-elegante Teile zur Sportkleidung: Ein Kaschmir-Sweater oder eine Seidenbluse und dazu ein schwarzer Blazer werten sofort die sportliche Trakking-Pants auf. Dazu noch ein paar spitze Pumps – und fertig ist der bürotaugliche Athleisure-Style! Und ein schlichter Hoodie passt sowohl zum Hosenanzug als auch zum schicken Lackleder-Rock. Oder man kombiniert die Fitness-Leggings einfach mit einem Trenchcoat.

2. Achten Sie unbedingt auf hochwertige Items 
Beabsichtigt man, stylemäßig im Büro die sportliche Schiene zu fahren, empfiehlt es sich auf qualitativ hochwertige Sportkleidung zu achten. Auch im vertretbaren Preissegment gibt es durchaus schöne sportliche Looks zu kaufen. Besonders wichtig: Achten Sie auf atmungsaktive, hautfreundliche Stoffe sowie auf exakte Passformen und verzichten sie auf allzu wilde Farbexperimente.

3. Lassen Sie Haut und Haare strahlen
Für einen authentischen „Athleisure“-Auftritt sollte besser auf ein dramatisches Make-up und Hair-Styling verzichtet werden. Peelings und klärende Toner zaubern einen frischen Teint, der durch eine getönte BB-Creme zum Strahlen gebracht wird. Ein bisschen Highlighter in den inneren Augenwinkeln sorgt für einen wachen Blick – DER Trick für’s Büro! Die Haare werden entweder zum Half-Bun hochgebunden oder offen getragen – besonders cool wirkt dies im Wet-Look! Aber natürlich nur mit frisch gewaschenen Haaren. Dazu Rouge und rote (auf keinen Fall dunkelrote!) Lippen – fertig ist der alltagstaugliche Sporty-Style!

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